Über uns

Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlicher therapeutischer Schulen
An diesem Institut kommen Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Länder mit langjähriger Erfahrung aus unterschiedlichen psychotherapeutischen Schulen zusammen. Sie alle vertreten einen jeweils ganz eigenen Therapieansatz aus der Synthese verschiedener therapeutischer Richtungen. Das ist oft nicht so; zumeist gehören Ausbildungsinstitute einer bestimmten therapeutischen Schule an.

Internationaler Charakter und Vernetzung
Für uns wichtig ist auch der internationale Charakter und die Vernetzung des Instituts. Unsere Vielfalt kultureller Wurzeln und Arbeitsweisen sehen wir als einen Ausdruck von Kreativität, und wir spielen, wie Mitglieder eines Orchesters, eine gemeinsame Symphonie. Wir freuen uns immer wieder an ihrem Klang, der in seiner Tiefe bei uns selbst und bei den Menschen, die wir in ihrem Lernen begleiten, eine tiefe Sehnsucht erfüllen mag, bei sich anzukommen und das Zuhause zu finden.

Transpersonale Psychotherapie als Basis
Alle Teammitglieder arbeiten auf der Grundlage der Transpersonalen Psychotherapie. Diese Form der Psychotherapie ist nichts Abgehobenes, sondern sie verbindet Erkenntnisse der modernen Bewusstseinsforschung und das Wissen alter spiritueller Traditionen mit personal orientierten, wissenschaftlich fundierten Psychotherapiemethoden.

Internationale Qualitätsstandards
In unseren Ausbildungen und Seminaren sind wir an internationalen Qualitätsstandards orientiert. Bis heute – und auch in unserem Institut – gibt es nicht „das“ Verständnis von Transpersonaler Psychotherapie. Doch es gibt Wesentliches, das für unsere Arbeit von Bedeutung ist: der initiatorische Charakter von Selbsterforschung und Ausbildung, die Arbeit mit perinatalen Erfahrungen, spirituellen und existenziellen Krisen, die Begegnung mit Vernunft und Wahnsinn, mit innerem Sterben und Neugeboren-Werden.

Grundlage des therapeutischen Verständnisses
Grundlage unseres therapeutischen Verständnisses ist ein authentisches Leben im Alltag, Freude und Kreativität, unsere kollektiven Wurzeln und ein Bewusstsein allumfassender Verbundenheit. Wir fördern neugierige Offenheit: für uns selbst und die anderen, für die Erforschung des tiefen Schattens und das Leuchten des Menschlichen.

Unsere psychotherapeutische Arbeit sieht in jedem Heilungsverlauf ein Ineinandergreifen von mentalen (Verstand, Geist), emotionalen und körperlichen Prozessen und wird so zum Einlassen, sich Einfügen in die eigene Tiefe und das Rätsel der menschlichen Existenz. Dort hat das Platz, was wir Gott nennen mögen. Dabei gehört das Institut keiner speziellen Religion oder spirituellen Tradition an; es ist weder esoterisch noch elitär.

EUROTAS-Ausbildungsinstitut
Wir sind ein Ausbildungsinstitut innerhalb der EUROTAS (Europäischen Transpersonale Assoziation). Als solches sind wir vernetzt mit anderen europäischen Ausbildungsinstituten und stehen für eine umfassendere psychotherapeutische Sicht, die eine Alternative darstellt zu den nationalen und nicht selten restriktiven, von Lobbyismus und einseitigem Wissenschaftsverständnis dominierten Psychotherapierichtlinien, auf denen viele konventionelle Ausbildungsinstitute beruhen.

Unser Selbstverständnis
Wir leben in einer Zeit des weltweiten Umbruchs von Lebenskonzepten, Wertvorstellungen und gesellschaftlichem Wandel. Die daraus erwachsenden Herausforderungen sind immens und es wird für eine wachsende Anzahl von Menschen allmählich deutlich, dass diese Herausforderungen nicht mit herkömmlichen Konzepten, Beziehungsmustern und bisher gewohnten Handlungsabläufen bewältigt werden können. Gefordert ist eine neue Art des Seins, des Denkens, des miteinander Umgehens. Die Basis dafür ist, davon sind wir zutiefst überzeugt, wie wir mit uns selbst umgehen, mit unseren eigenen inneren Herausforderungen, Stärken, Schatten und Schwächen.

Pionierarbeit
Und wie immer, wenn es ansteht, Neues zu entdecken: Es braucht Pioniere. In vielerlei Hinsicht ist das Institut, sind die Teammitglieder Pioniere: Das Institut möchte Brücken schlagen zwischen oft unvereinbar erscheinenden Gegensätzen: Zwischen West und Ost, zwischen den Erkenntnissen moderner Psychotherapie- / Bewusstseinsforschung und dem Wissen alter spiritueller und indigener Traditionen, zwischen wissenschaftlich fundierten Konzepten der Psychiatrie und alternativen Sichtweisen des Wahnsinns. Das Wesen des Pionierhaften ist das Wissen um die eigene innere Kraft und der wagemutige Entschluss, das Gewohnte zu verlassen, aber auch der klare Blick auf die eigenen Unzulänglichkeiten und Grenzen.

Es ist eine immerwährende Neugier auf das, was gerade ist und was an Überraschungen auf einen zukommt. Pionier sein schließt vor allem das tiefe Wissen mit ein, dass es Irr- und Umwege im Erforschen gibt und dass feste Konzepte, Ansprüche und Pläne immer wieder vom Leben hinweggefegt werden (müssen), um in verzweifelten Momenten des Sich-Irrens Platz zu machen für ein immer tieferes Vertrauen in das Leben. Jedes Teammitglied hat auf seine individuelle Weise dieses Verständnis durch eigene, oft auch leidvolle Erfahrungen in tiefgehenden inneren Prozessen über Jahre hinweg durchlebt.

Es ist unser Herzensanliegen als Lehrer, Ausbilder und Psychotherapeuten, dieses Verständnis weiterzugeben und – was die allergrößte, weil immerwährende Herausforderung ist – das im Alltag zu leben und zu sein, was wir an andere weitergeben und lehren.

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